Heizlast wird geschätzt
Die Wohnfläche liefert einen ersten Eindruck, aber keine raumweise Grundlage. Kalte Randräume und unterschiedliche Bauteile bleiben dabei unsichtbar.
Für den Heizungstausch
Jede Woche wächst im SHK-Büro der Stapel aus Heizlasttabellen, Heizkörperlisten und Förderformularen. Wärmeblatt führt Betriebe und Energieberater durch die raumweise Planung einer Wärmepumpe, bis die Unterlagen für den hydraulischen Abgleich vorliegen.
Der Büroalltag
Eine Wärmepumpe im Bestand braucht mehr als eine Leistung aus der Wohnfläche. Heizlast, vorhandene Heizflächen und der hydraulische Abgleich müssen zueinander passen und nachvollziehbar dokumentiert sein.
Die Wohnfläche liefert einen ersten Eindruck, aber keine raumweise Grundlage. Kalte Randräume und unterschiedliche Bauteile bleiben dabei unsichtbar.
Vorhandene Heizkörper leisten bei niedriger Vorlauftemperatur anders als bei der alten Anlage. Ohne Abgleich von Raumlast und Heizfläche bleibt die Auslegung unsicher.
Alte Tabellen werden kopiert, ergänzt und weitergereicht. Änderungen an Räumen oder Heizkörpern müssen an mehreren Stellen nachgezogen werden.
Fehlen Werte oder sind sie nicht schlüssig, wird aus dem Abschluss ein Klärungsfall. Das bindet Zeit, die auf der Baustelle fehlt.
Je mehr Blätter zwischen Aufmaß und Unterschrift liegen, desto leichter geht ein Zusammenhang verloren.
Ein klarer Ablauf
Wärmeblatt bündelt die Arbeitsschritte, die beim Wärmepumpentausch im Bestand zusammengehören. Die Eingaben bleiben dem Projekt zugeordnet, statt über Tabellen und Formulare verteilt zu sein.
Sie erfassen Räume, Flächen, Bauteile und vorhandene Heizflächen. Die Struktur folgt dem Gebäude, nicht einer allgemeinen Vorlage.
Wärmeblatt stellt Raumheizlast und Heizkörperleistung bei der gewählten Auslegungstemperatur gegenüber. So wird sichtbar, wo eine Heizfläche nicht ausreicht.
Die Angaben für das raumweise Verfahren werden aus denselben Projektdaten zusammengestellt. Das Bestätigungsblatt bleibt mit den Berechnungswerten verbunden.
Für die tägliche Planung
Wärmeblatt ist auf die Unterlagen zugeschnitten, die beim Heizungstausch im Bestand entstehen. Es ersetzt nicht die fachliche Prüfung, aber es hält die dafür nötigen Angaben zusammen.
Räume, Nutzung und Geometrie werden projektbezogen geführt.
Außenbauteile und ihre Eigenschaften lassen sich dem jeweiligen Raum zuordnen.
Die raumweise Berechnung orientiert sich an DIN EN 12831.
Bauart, Maße und Leistung der vorhandenen Heizkörper werden erfasst.
Sie vergleichen die Heizflächenleistung mit der gewählten Auslegungstemperatur.
Daten für das raumweise hydraulische Verfahren stehen im Projekt bereit.
Projektangaben werden für das Bestätigungsblatt zusammengeführt.
Abgeschlossene Planungen bleiben geordnet auffindbar.

Was sich im Büro ändert
Wärmeblatt verbindet fachliche Arbeitsschritte, die sonst oft getrennt dokumentiert werden. Das schafft eine nachvollziehbare Grundlage für die weitere Prüfung und Unterschrift.
Rechtsrahmen statt Behauptungen
Wärmeblatt ordnet Arbeitsschritte ein, die im deutschen Wärmemarkt rechtlich und förderseitig relevant sind. Die fachliche Verantwortung und die Prüfung der konkreten Fördervorgaben bleiben beim ausführenden Fachbetrieb.
§ 71 GEG regelt für Heizungsanlagen den Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme. Die Anwendung hängt unter anderem vom Einbauzeitpunkt und den Übergangsregelungen ab.
Grundlage: § 71 Gebäudeenergiegesetz (GEG)Das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk ist in Anlage A der Handwerksordnung aufgeführt. Der selbständige Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks ist nach § 1 Absatz 1 HwO an die Eintragung in die Handwerksrolle gebunden.
Grundlage: § 1 Abs. 1 Handwerksordnung, Anlage A Nr. 24 HwO
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge bei Wärmeblatt. Mehr zum Autor
Einfach abrechnen
Für regelmäßige Planungen gibt es den Betriebszugang mit unbegrenzten Projekten. Für gelegentliche Fälle können Sie Wärmeblatt pro Projekt nutzen.
Für Energieberater und Betriebe mit einem einzelnen Planungsfall.
15 Euroje Projekt
Ohne monatliche Grundgebühr.
Für SHK-Betriebe, die Wärmepumpen im Bestand regelmäßig planen.
49 Europro Monat je Betrieb
Der Zugang gilt für einen Betrieb.
Für Betriebe mit laufendem Zugang und einem zusätzlich separat abzurechnenden Projekt.
64 Europro Monat und Projekt
49 Euro Betriebszugang plus 15 Euro Einzelprojekt.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Der Betriebszugang ist monatlich kündbar.
Fragen aus dem Büro
Hier finden Sie Antworten für den Einsatz in SHK-Betrieben und der Energieberatung.
Wärmeblatt unterstützt die raumweise Erfassung und Berechnung als Arbeitswerkzeug. Ob Eingaben, Randbedingungen und Ergebnis für das konkrete Vorhaben ausreichen, prüft der verantwortliche Fachplaner.
Ja. Sie erfassen die vorhandenen Heizkörper und vergleichen ihre Leistung bei der gewählten Auslegungstemperatur mit der Raumheizlast. Erforderliche Änderungen an Heizflächen bleiben eine fachliche Entscheidung.
Wärmeblatt führt die Daten für das raumweise Verfahren im Projekt zusammen. Die Ausführung, Messung und Bestätigung auf der Baustelle liegen beim zuständigen Fachbetrieb.
Die Förderfähigkeit richtet sich nach den zum Antrag geltenden Vorgaben und dem jeweiligen Vorhaben. Wärmeblatt hilft bei der geordneten Vorbereitung, erteilt aber keine Förderzusage.
Für SHK-Betriebe mit drei bis zwanzig Mitarbeitenden und Energieberater, die Planungen im Bestand selbst erstellen. Rückmeldungen aus echten Arbeitsabläufen sind in der Pilotphase besonders wichtig.
Ja. Ein Einzelprojekt kostet 15 Euro. Für regelmäßige Nutzung steht der Betriebszugang für 49 Euro pro Monat je Betrieb bereit.
Die konkrete Ausgestaltung der Datenverarbeitung wird vor dem Pilotzugang transparent erläutert. Nutzen Sie die Anfrage, wenn Sie dazu Anforderungen aus Ihrem Betrieb klären möchten.
Wärmeblatt Magazin
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65 Prozent einordnenPilotphase
Sie planen eine Wärmepumpe und möchten Heizlast, Heizflächen und Abgleich in einem Ablauf prüfen. Fragen Sie eine Vorführung oder einen frühen Zugang für Ihren Betrieb an.
Nennen Sie uns kurz, wie Sie Heizlast und Abgleich heute dokumentieren. So kann die Vorführung auf Ihren Büroalltag zugeschnitten werden.